“Sourtoe-cocktail” | Ein Drink mit dem gewissen extra

Wir erreichten Watson zum Sonnenuntergang - mit etlichen Fotos mehr auf der Speicherkarte.

In Watson Lake besuchten wir den Sign Post Forest, versuchten die ganze Nacht gegen die unzähligen Moskitos anzukämpfen und lernten am nächsten Morgen Kari und James, sowie deren Hunde Floki und Rory kennen.

Sign Post Forest in Kanada

- Kari ist Australierin, eine gute Köchin, fürsorglich, ruhig, gut aussehend und meistens vor 20 Uhr im Bett.

- James ist ebenso aus Australien, humorvoll, ehemaliger Finanzberater und für jeden Spaß zu haben

Nachdem es Liebe auf den ersten Blick war, wurden die Telefonnummern ausgetauscht und die bevorstehende Route gemeinsam geplant.

Nach einer Dusche im Visitor Center fuhren wir gemeinsam weiter Richtung Norden. Wir stoppten in Whitehorse, erledigten ein paar Einkäufe, machten eine kleine Schönheitsreparatur am Van und erreichten Dawson City ein paar Tage später.

Wir spazierten abends durch die alte western Stadt und schauten uns eine Can-can show an. Während der ersten Pause besuchten wir eine überfüllte Bar und bestellten uns ein typisch kanadisches Bier.

Die Bar war voll mit betrunkenen Gästen und bekannt für einen den „Sour-toe-cocktail“ Cocktail.

Captain Dick Stevenson erfand den "Sourtoe-Cocktail" in den Siebzigerjahren nachdem er die Zehe - in Alkohol konserviert - per Zufall im Jahr 1973 in einer verlassenen Hütte entdeckte. Zusammen mit Freunden entwickelte er die Idee, einen Drink mit der Zehe zu kreieren. Der Cocktail wird im Downtown Hotel in Dawson City - ein kleiner Ort im Nordwesten Kanadas - serviert. Besucher aus aller Welt haben sich bereits getraut und den Cocktail gekostet. Die oberste Regel lautet: "You can drink it fast, you can drink it slow, but your lips must touch the toe." ("Du kannst ihn schnell oder langsam trinken, aber deine Lippen müssen den Zeh berühren.")

Nachdem alle erfolgreich den “Cocktail” getrunken hatten und die Zehe mit den Lippen berührten, ging es mit einem Zertifikat in der Hand zurück zur Show.

Am nächsten Morgen informierten wir uns über die bevorstehende Route, packten unsere Sachen zusammen, tauschten die walkie-talkie’s aus und steuerten die nächste Tankstelle an.


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